... ist hin und wieder eine gute Sache. Erstmal eine haarige, wie man erkennen kann. Und fürderhin wird das Blog wiederbelebt.
Gruß im schon etwas angegrauten 2010, und hier passiert demnächst wieder etwas mehr. Versprochen.
... ist hin und wieder eine gute Sache. Erstmal eine haarige, wie man erkennen kann. Und fürderhin wird das Blog wiederbelebt.
Gruß im schon etwas angegrauten 2010, und hier passiert demnächst wieder etwas mehr. Versprochen.
Während Stefan vom N900 von Nokia auf Linuxbasis schwärmt, habe ich mir letzte Woche einen Neo Freerunner zugelegt - nicht nur auf Linux-Basis, sondern komplett open source, vollständig hackbar, absolut frei zugänglich. Nichts für ungut, aber wenn schon FOSS, dann richtig ![]()
Und jetzt versuche ich, diesen elenden Buzz wegzukriegen, die Beta-Version des GPS-Moduls zum Laufen zu bringen und die Bluetooth-Tastatur zum Arbeiten zu bewegen... tja, die Freuden eines Vorserienmodells.
Wer glaubt, daß sich Medien- und Familienpolitiker eventuell durch Informationen beeindrucken lassen, darf sich mal wieder eines Besseren belehrt fühlen. Frau von der Leyen demonstrierte das gestern mal wieder in schöner demagogischer Form. Einen Video- und Textmitschnitt gibt es unter Die Demagogie der Zensursula bei netzpolitik.org.
Was mich besonders irritiert ist, daß - abgesehen von den groben inhaltlichen und fachlichen Fehlern, die Frau von der Leyen hier aneinanderreiht - der Duktus der Rede massiv demagogisch (und ich meine ausdrücklich nicht polemisch) ist. Vielleicht hat das mit der Situation zu tun (die Rede fand vor CDU-Mitgliedern statt), vielleicht mit der angenommenen technischen Unbedarftheit der Zuhörer und deren vorauszusetzenden Unkenntnis der tatsächlichen Situation. Gut, es ist Wahlkampf, und da der Union die Jungen inzwischen scharenweise davonlaufen dürften, ist es wohl notwendig, die eigenen Reihen dicht geschlossen zu halten, und sei es um den Preis der Verbreitung von Lügen und Unwahrheiten. Daß aber Frau von der Leyen ein Thema so als emotionalen Rammbock einsetzt und den politische Gegner und Millionen von Internetnutzern wieder und wieder kriminalisiert und denunziert, ist ekelhaft.
Manchmal ist das Leben wirklich nett. Ganz davon abgesehen, daß ich nach meinem Geburtstag (wie jedes Jahr) notwendigerweise ein bißchen ins Bilanzierung komme, schlagen bei mir gerade in paar nostalgische Gefühle ob meiner Jugend durch. Als Geek beinhaltet das dann gelegentlich auch die gedankliche Rückkehr zu klassischen Computerspielen. So geschehen Anfang dieser Woche, als ich jemanden in der Fußgängerzone "Roger Wilco!" sagen hörte und sofort den bekanntesten Hausmeister meiner Generation aus der wunderbaren Adventure-Serie Space Quest vor Augen hatte. Ich weiß nicht, bei wem ich das Spiel das erste Mal gesehen habe, aber es muß so um 1987 'rum gewesen sein und die Erinnerung an stundenlanges Herumrätseln, Pixelentziffern und Wörterbuchdurchsuchen wärmt mich immer, wenn ich mir heutige Adventures anschaue.
Warum dies alles? Auf meiner (selten genutzten) Windows-Kiste läuft auch Steam, und dort überfiel mich gerade die komplette Space Quest-Reihe zu einem hocherfreulichen Preis. Paypal macht's möglich, der Download läuft bereits - ich freue mich wirklich auf ein (legales) Wiedersehen mit den Sierra On-Line-Klassikern.
PS: King's Quest gibt es auch, aber wer will schon Prinzen spielen, wenn man Aliens mit dehydriertem Wasser in die Luft jagen kann...
PPS: Hm. Scheinbar ist SQ1 nur als VGA-Remake von 1991 dabei. Sehr schade.
This was a triumph. (Jajaja, ich bin vermutlich etliche Jahre zu spät dran, aber vielleicht nicht als einziger.)
Yippieh
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Ein Schmankerl am Rande für diejenigen (hallo, SPD?), die das Zugriffserschwerungsgesetz ausschließlich als Maßnahme gegen Kinderpornographie einsetzen wollten (oder - wie dialektisch-dumm muß man eigentlich sein - es als verfassungswidrig ansehen, aber trotzdem zustimmten): keine zwei Stunden nach der Abstimmung forderte schon der CDU-Generalsekretär von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, auch "Killerspiel"-Seiten zu zensieren. (Achja, derjenige, dem ein Wehrmachtslied in einer von der CDU herausgegebenen Liedersammlung nicht auffiel...)
Warum bitte sollte man dieser Partei (oder den anderen Abnickern aus der großen Koalition) noch irgendetwas glauben? Der Satz
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. (Walter Ulbricht, 13. August 1961)
klingt mir irgendwie von Tag zu Tag stärker in den Ohren. Ich bin ein engagierter Mensch und seit vielen Jahren politisch aktiv, aber seit einiger Zeit kann ich immer mehr diejenigen unter meinen Mitmenschen verstehen, die sich angewidert aus den politischen Entscheidungsprozessen zurückziehen.
Hm, vermutlich lese ich zuviel netzpolitik. Mahlzeit, ich geh' jetzt spielen, da hat man wenigstens noch Chancen auf ehrliche Reaktionen ![]()


