Offenbar torpediert
FOXCONN, einer der größten Mainboardhersteller der Welt (und Produzent für Sony und diverse andere) gezielt den Linuxkernel, indem falsche ACPI-Tabellen ausgegeben werden, wenn kein Microsoft-Betriebssystem auf den Rechner zugreift - im
Ubuntuforum kann man einen recht heftiger Austausch eines Users mit der Foxconn-Hotline nachlesen.
Technisch geht das etwas über meine Kragenweite hinaus, die Implikationen, die sich daraus ergeben, daß einer der größten Hardwareproduzenten der Welt nur noch Bauteile fertigt, die sich mit dem (überteuerten) Betriebssystem des größten Softwareproduzenten der Welt sinnvoll nutzen lassen, finde ich allerdings bedenklich. Es gibt zwar genug Möglichkeiten, diese Fallstricke zu umgehen (Linux kann sich der Hardware gegenüber durchaus als Windows maskieren), aber als mündiger Konsument sollte man sich wirklich überlegen, ob man mit seinem Geld Monopole und ökonomisch-politische Richtungen unterstützen will, die auf eine technische Monokultur ohne Kontrolle durch den Benutzer und Besitzer zusteuern.